Was hilft gegen Panikattacken, Angstanfälle und Depressionen aufgrund der weltpolitischen Lage?

Antwort

Viele Menschen erleben in unsicheren Zeiten Angst, Panikattacken oder depressive Verstimmungen. Es gibt verschiedene Strategien, die helfen können, besser damit umzugehen: 1. **Begrenzter Medienkonsum:** Reduziere die Zeit, die du mit Nachrichten verbringst, und wähle vertrauenswürdige Quellen. Ständiger Nachrichtenkonsum kann Ängste verstärken. 2. **Achtsamkeit und Entspannung:** Techniken wie Meditation, Atemübungen oder progressive Muskelentspannung können helfen, akute Angst zu lindern. Es gibt zahlreiche Apps und Videos, die dich dabei unterstützen. 3. **Struktur im Alltag:** Ein geregelter Tagesablauf mit festen Zeiten für Schlaf, Mahlzeiten und Aktivitäten gibt Halt und Sicherheit. 4. **Soziale Kontakte:** Sprich mit Freunden oder Familie über deine Gefühle. Der Austausch mit anderen kann entlasten und neue Perspektiven eröffnen. 5. **Bewegung:** Körperliche Aktivität, wie Spazierengehen, Joggen oder Yoga, kann Stress abbauen und die Stimmung verbessern. 6. **Professionelle Hilfe:** Wenn die Symptome anhalten oder sehr belastend sind, ist es sinnvoll, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen, z.B. durch eine*n Psychotherapeut*in oder Beratungsstellen. 7. **Akzeptanz:** Es ist normal, in Krisenzeiten Angst oder Traurigkeit zu empfinden. Versuche, diese Gefühle anzunehmen, ohne dich dafür zu verurteilen. Weitere Informationen und Hilfsangebote findest du z.B. bei der [Deutschen Depressionshilfe](https://www.deutsche-depressionshilfe.de/) oder der [Telefonseelsorge](https://www.telefonseelsorge.de/). Wenn du das Gefühl hast, dass die Belastung zu groß wird oder du an Suizid denkst, suche bitte umgehend professionelle Hilfe auf. Du bist nicht allein damit.

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