Ein gebrochenes Handgelenk selbst führt in der Regel nicht direkt zu geschwollenen Lymphknoten. Lymphknoten schwellen meist als Reaktion auf Infektionen, Entzündungen oder seltener auf Tumorerkrankungen an. Allerdings kann es im Zusammenhang mit einem Bruch und der Behandlung (z.B. durch einen Spickdraht, also einen eingebrachten Draht zur Stabilisierung des Knochens) zu Komplikationen kommen, die eine Lymphknotenschwellung verursachen können. Dazu gehören: - **Infektion**: Wenn sich die Wunde oder das Operationsgebiet infiziert, kann das Immunsystem reagieren und die Lymphknoten in der Nähe (z.B. in der Achselhöhle) schwellen an. - **Entzündliche Reaktion**: Auch ohne Infektion kann eine starke Entzündung im Gewebe eine Lymphknotenschwellung auslösen. Typische Anzeichen für eine Infektion wären Rötung, Überwärmung, Schmerzen, Eiter oder Fieber. In solchen Fällen sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. **Fazit:** Ein gebrochenes Handgelenk oder ein eingesetzter Spickdraht führen nicht direkt zu geschwollenen Lymphknoten, aber Komplikationen wie Infektionen oder starke Entzündungen können eine Schwellung der Lymphknoten verursachen. Bei anhaltender oder ausgeprägter Lymphknotenschwellung sollte immer ärztlicher Rat eingeholt werden.