Fallbeispiel eines dekubitusgefährdeten Patienten.

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Ein Fallbeispiel für einen Patienten, der gefährdet ist, einen Dekubitus zu entwickeln, könnte wie folgt aussehen: **Patientenprofil:** - Name: Herr Müller - Alter: 78 Jahre - Geschlecht: Männlich - Vorerkrankungen: Schlaganfall, Diabetes mellitus, Herzinsuffizienz - Mobilität: Eingeschränkt, benötigt Unterstützung beim Gehen und kann längere Zeit nicht selbstständig sitzen oder stehen. **Situation:** Herr Müller ist nach einem Schlaganfall in einem Pflegeheim untergebracht. Aufgrund seiner eingeschränkten Mobilität verbringt er die meiste Zeit im Bett oder im Rollstuhl. Er hat eine trockene Haut und leidet unter einer schlechten Durchblutung, was das Risiko für Hautschäden erhöht. **Risikofaktoren:** - Eingeschränkte Mobilität - Mangelnde Sensibilität (aufgrund des Schlaganfalls) - Hoher Body-Mass-Index (BMI) - Unzureichende Ernährung (aufgrund von Appetitlosigkeit) - Feuchtigkeit durch Inkontinenz **Präventionsmaßnahmen:** - Regelmäßige Positionswechsel alle zwei Stunden, um Druckstellen zu vermeiden. - Verwendung von speziellen Matratzen und Kissen zur Druckentlastung. - Hautpflege mit feuchtigkeitsspendenden Lotionen, um die Haut geschmeidig zu halten. - Sicherstellung einer ausgewogenen Ernährung zur Förderung der Hautgesundheit. - Schulung des Pflegepersonals zur Erkennung von frühen Anzeichen eines Dekubitus. Durch die Umsetzung dieser Maßnahmen kann das Risiko für die Entwicklung eines Dekubitus bei Herrn Müller signifikant reduziert werden.

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