Ein zuvor geistig klarer Rentner kann nach zwei Wochen Krankenhausaufenthalt „dement“ wirken und pflegebedürftig zurückkommen, weil im Krankenhaus häufig **akute, grunds&aum...
Die Diagnostik von Demenz umfasst mehrere Schritte und Methoden, um die Erkrankung zu erkennen und zu bewerten. Hier sind die wichtigsten Schritte: 1. **Anamnese**: Eine ausführliche Befragung des Patienten und oft auch der Angehörigen über die Krankengeschichte, Symptome und deren Verlauf. 2. **Körperliche Untersuchung**: Eine allgemeine körperliche Untersuchung, um andere mögliche Ursachen für die Symptome auszuschließen. 3. **Neuropsychologische Tests**: Tests zur Beurteilung der kognitiven Funktionen, wie Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Sprache, visuell-räumliche Fähigkeiten und exekutive Funktionen. Ein bekanntes Beispiel ist der Mini-Mental-Status-Test (MMST). 4. **Laboruntersuchungen**: Bluttests und andere Laboruntersuchungen, um mögliche reversible Ursachen für die Symptome auszuschließen, wie Vitaminmangel oder Schilddrüsenprobleme. 5. **Bildgebende Verfahren**: Bildgebende Untersuchungen wie MRT (Magnetresonanztomographie) oder CT (Computertomographie) des Gehirns, um strukturelle Veränderungen oder andere Anomalien zu erkennen. 6. **Liquoruntersuchung**: In einigen Fällen wird eine Untersuchung des Nervenwassers (Liquor) durchgeführt, um bestimmte Biomarker zu identifizieren, die auf eine Demenz hinweisen können. 7. **Genetische Tests**: Bei Verdacht auf eine genetisch bedingte Form der Demenz können genetische Tests durchgeführt werden. Diese Schritte helfen dabei, eine genaue Diagnose zu stellen und andere Erkrankungen auszuschließen, die ähnliche Symptome verursachen können.
Ein zuvor geistig klarer Rentner kann nach zwei Wochen Krankenhausaufenthalt „dement“ wirken und pflegebedürftig zurückkommen, weil im Krankenhaus häufig **akute, grunds&aum...