Ein Elektrokardiogramm (EKG) kann verschiedene Diagnosen unterstützen, darunter: 1. **Herzrhythmusstörungen**: Unregelmäßigkeiten im Herzschlag, wie Vorhofflimmern, Vorhofflattern, ventrikuläre Tachykardie oder Bradykardie. 2. **Herzinfarkt**: Hinweise auf einen akuten oder früheren Herzinfarkt durch Veränderungen in den ST-Segmenten, T-Wellen oder Q-Wellen. 3. **Ischämie**: Anzeichen einer verminderten Durchblutung des Herzmuskels, oft durch ST-Segment-Veränderungen. 4. **Elektrolytstörungen**: Veränderungen im EKG können auf Ungleichgewichte von Elektrolyten wie Kalium oder Kalzium hinweisen. 5. **Herzmuskelhypertrophie**: Verdickung der Herzwände, oft durch Bluthochdruck oder andere Herzerkrankungen. 6. **Perikarditis**: Entzündung des Herzbeutels, erkennbar durch spezifische EKG-Veränderungen. 7. **Kongenitale Herzfehler**: Angeborene Herzfehler können manchmal durch charakteristische EKG-Muster identifiziert werden. Ein EKG allein reicht oft nicht aus, um eine definitive Diagnose zu stellen, sondern wird in Kombination mit anderen klinischen Befunden und diagnostischen Tests verwendet.