Diagnose Refluxkrankheit?

Antwort

Die Diagnostik der Refluxkrankheit (gastroösophageale Rekrankheit, GERD) umfasst mehrere Schritte und Methoden: 1. **Anamnese**: Der Arzt wird zunächst eine ausführliche Anamnese erheben, um die Symptome und deren Häufigkeit zu erfassen. Typische Symptome sind Sodbrennen, saures Aufstoßen und Brustschmerzen. 2. **Körperliche Untersuchung**: Eine körperliche Untersuchung kann helfen, andere mögliche Ursachen der Symptome auszuschließen. 3. **Protonenpumpenhemmer-Test (PPI-Test)**: Ein diagnostischer Test, bei dem der Patient für eine bestimmte Zeit Protonenpumpenhemmer einnimmt. Eine Besserung der Symptome kann auf GERD hinweisen. 4. **Endoskopie (Ösophagogastroduodenoskopie)**: Eine endoskopische Untersuchung des oberen Verdauungstrakts kann helfen, Entzündungen, Geschwüre oder andere Veränderungen in der Speiseröhre zu erkennen. 5. **24-Stunden-pH-Metrie**: Diese Methode misst den Säuregehalt in der Speiseröhre über 24 Stunden und kann helfen, den Zusammenhang zwischen Symptomen und Säurereflux zu bestätigen. 6. **Manometrie**: Diese Untersuchung misst den Druck und die Bewegungen in der Speiseröhre und kann helfen, Funktionsstörungen der Speiseröhre zu diagnostizieren. 7. **Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel**: Eine Röntgenaufnahme des oberen Verdauungstrakts nach Einnahme eines Kontrastmittels kann strukturelle Anomalien aufzeigen. Diese Methoden können je nach individueller Situation und Schwere der Symptome kombiniert werden, um eine genaue Diagnose zu stellen.

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