Morbus Bechterew, auch bekannt als ankylosierende Spondylitis, ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die hauptsächlich die Wirbelsäule und die Sakroiliakalgelenke betrifft. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch eine Kombination aus klinischen Symptomen, bildgebenden Verfahren und Laboruntersuchungen. 1. **Klinische Symptome**: Zu den typischen Symptomen gehören chronische Rückenschmerzen, die sich im Laufe der Zeit verschlimmern, insbesondere in der Nacht und am Morgen. Auch eine eingeschränkte Beweglichkeit der Wirbelsäule und eine Verbesserung der Schmerzen durch Bewegung sind charakteristisch. 2. **Bildgebende Verfahren**: Röntgenaufnahmen der Sakroiliakalgelenke und der Wirbelsäule können Veränderungen wie Verknöcherungen und Gelenkveränderungen zeigen. In frühen Stadien kann eine Magnetresonanztomographie (MRT) hilfreich sein, um Entzündungen zu erkennen. 3. **Laboruntersuchungen**: Bluttests können auf Entzündungsmarker wie C-reaktives Protein (CRP) und die Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) hinweisen. Der genetische Marker HLA-B27 ist bei vielen Patienten mit Morbus Bechterew positiv, jedoch nicht bei allen. Eine genaue Diagnose sollte immer von einem Facharzt, in der Regel einem Rheumatologen, gestellt werden. Weitere Informationen können auf spezialisierten medizinischen Websites gefunden werden, wie z.B. [Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie](https://dgrh.de).