Die Harnblase „schrumpft“ im Alter normalerweise nicht in dem Sinn, dass sie deutlich kleiner wird. Was sich häufiger verändert, ist die **funktionelle Blasenkapazität** (wi...
Ja, das ist oft möglich – auch im hohen Alter. Je nach Ursache lassen sich Blasenfunktion und vor allem die Kontrolle über den Harndrang häufig verbessern: - **Beckenbodentraining**: Regelmäßige, korrekt ausgeführte Übungen können die Kontinenz deutlich verbessern (bei Belastungs- und teils auch Dranginkontinenz). - **Blasentraining**: Geplante Toilettengänge und schrittweises Verlängern der Abstände können die „Drangblase“ beruhigen. - **Flüssigkeit sinnvoll steuern**: Ausreichend trinken, aber große Mengen auf einmal vermeiden; abends oft etwas weniger. Reizstoffe wie **Alkohol**, **Kaffee**, **starker Tee** können Drang verstärken. - **Verstopfung behandeln**: Ein voller Darm verschlechtert Blasenprobleme häufig. - **Gewicht, Bewegung, Husten**: Übergewicht und chronischer Husten erhöhen den Druck auf den Beckenboden; Behandlung/Training hilft. - **Medikamente prüfen**: Entwässerungstabletten, Beruhigungs-/Schlafmittel, manche Antidepressiva u.a. können Beschwerden verstärken oder Stürze durch nächtlichen Harndrang begünstigen – ärztliche Überprüfung kann viel bringen. - **Hilfen und Therapie**: Physiotherapie (Beckenboden), Kontinenzberatung, ggf. Pessare (bei Senkung) oder Medikamente/weitere Verfahren bei überaktiver Blase. **Wichtig:** Plötzlicher neuer Harndrang, Brennen, Blut im Urin, Fieber, Schmerzen, oder neu auftretende Inkontinenz sollten zeitnah ärztlich abgeklärt werden (z.B. Infekt, Nebenwirkungen, Prostata-/Senkungsprobleme, neurologische Ursachen).
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