Drei Bereiche zur Erfassung des Sturzrisikos?

Antwort vom

Zur Erfassung des Sturzrisikos werden typischerweise drei Hauptbereiche betrachtet: 1. **Physische Faktoren**: Dazu gehören Muskelkraft, Gleichgewicht, Mobilität und Gangbild. Tests wie der Timed Up and Go (TUG) oder der Berg Balance Scale können hier eingesetzt werden. 2. **Medizinische Faktoren**: Hierzu zählen bestehende Erkrankungen (z.B. Osteoporose, Arthritis), Medikamenteneinnahme (insbesondere solche, die das Gleichgewicht oder die Wachsamkeit beeinflussen) und sensorische Defizite (z.B. Seh- oder Hörprobleme). 3. **Umgebungsfaktoren**: Diese umfassen die häusliche Umgebung (z.B. Teppiche, Beleuchtung, Treppen), das Vorhandensein von Hilfsmitteln (z.B. Gehstöcke, Rollatoren) und potenzielle Gefahrenquellen im Alltag. Durch die Bewertung dieser Bereiche kann ein umfassendes Bild des Sturzrisikos einer Person erstellt werden.

Verwandte Fragen

Was bedeutet die Sturzberatung über das ermittelte Risiko und angemessene Maßnahmen?

Ein Sturzrisiko muss nicht nur erkannt, sondern so dokumentiert werden, dass daraus sofort konkrete Schutzmaßnahmen folgen; sonst ist die Einschätzung praktisch wertlos. Was damit gemeint i...