Ist Aspartam in kleinen Dosen krebserregend?

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Nach aktuellem Stand der Wissenschaft gilt Aspartam in den für Lebensmittel zugelassenen Mengen als unbedenklich. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und andere internationale Organisationen wie die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) haben Aspartam umfassend bewertet und kommen zu dem Schluss, dass Aspartam in den empfohlenen Höchstmengen nicht krebserregend ist. Im Jahr 2023 hat die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) Aspartam als „möglicherweise krebserregend für den Menschen“ (Gruppe 2B) eingestuft. Diese Einstufung bedeutet, dass es begrenzte Hinweise auf eine mögliche Krebsgefahr gibt, aber keine ausreichenden Beweise beim Menschen vorliegen. Die EFSA und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betonen weiterhin, dass der Verzehr von Aspartam innerhalb der empfohlenen Tagesdosis (ADI: 40 mg pro Kilogramm Körpergewicht) als sicher gilt. Zusammengefasst: Es gibt derzeit keine belastbaren wissenschaftlichen Belege dafür, dass Aspartam in kleinen, für den Menschen üblichen Mengen krebserregend ist. Wer Aspartam konsumiert und die empfohlenen Grenzwerte einhält, muss nach aktuellem Wissensstand keine gesundheitlichen Bedenken haben. Weitere Informationen: - [EFSA: Aspartam](https://www.efsa.europa.eu/de/topics/topic/aspartame) - [WHO: Aspartame and cancer](https://www.who.int/news/item/14-07-2023-who-updates-aspartame-risk-assessment)

Kategorie: Gesundheit Tags: Aspartam Krebs Dosis

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