Ja – das passt eher zu einem Handekzem mit kleinen juckenden Bläschen als zu einer „normalen“ Reizung durch Brennnesseltee, und wenn es nach dem Trinken wiederholt auftritt, kom...
Welche Allergene stecken in Brennnesseltee?
Antwort vom**In Brennnesseltee steckt meist nicht die Brennnessel als Hauptproblem, sondern mögliche Kreuzreaktionen und Verunreinigungen: Für Menschen mit Kräuter-, Pollen- oder Sellerie-/Beifuß-Allergien kann er trotzdem Beschwerden auslösen.** Reiner Brennnesseltee enthält in erster Linie getrocknete Blätter der Brennnessel. Ein „klassisches“ deklarationspflichtiges Hauptallergen wie Milch, Ei, Nüsse oder Gluten ist darin normalerweise nicht automatisch enthalten. Wichtiger ist der Unterschied zwischen **Zutat** und **Allergierisiko**: - **Reiner Brennnesseltee**: meist keine typischen 14 Hauptallergene als eigentliche Zutat - **Mischtees**: können z. B. Kamille, Fenchel, Anis, Selleriebestandteile oder Aromen enthalten - **Spuren/Verunreinigungen**: bei Ernte und Abfüllung sind Pollen, andere Kräuter oder Sellerie-/Senfspuren theoretisch möglich Besonders relevant ist das, wenn du auf **Beifußpollen, Sellerie, Kräuter oder viele Pflanzen aus Teemischungen** allergisch reagierst. Dann kann Brennnesseltee eher Probleme machen als schwarzer oder grüner Tee, obwohl er auf dem Etikett harmlos wirkt. ## Praktisch wichtig Schau nicht nur auf „Brennnesseltee“, sondern auf die **genaue Zutatenliste**. Bei loser Ware und Kräutermischungen ist das Risiko höher als bei klar deklarierten Einzeltees. Wenn du schon einmal auf Kräutertee mit Juckreiz im Mund, Hautreaktionen oder Atembeschwerden reagiert hast, solltest du Brennnesseltee nicht einfach weiter testen. Dann ist eine allergologische Abklärung sinnvoll.