Gleichheit im 18. Jahrhundert?

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Im 18. Jahrhundert war das Konzept der Gleichheit stark im Wandel. Die Aufklärung brachte neue Ideen über Menschenrechte und individuelle Freiheiten hervor. Philosophen wie John Locke, Jean-Jacques Rousse und Voltaire diskutierten die Gleichheit aller Menschen und die Notwendigkeit, soziale Ungerechtigkeiten zu bekämpfen. In vielen europäischen Ländern war die Gesellschaft jedoch stark hierarchisch strukturiert, mit klaren Klassenunterschieden und Privilegien für den Adel und das Bürgertum. Die Französische Revolution von 1789 war ein entscheidender Moment, in dem das Streben nach Gleichheit und Freiheit in den Vordergrund trat. Die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte proklamierte die Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz. Trotz dieser Fortschritte blieb die tatsächliche Gleichheit in vielen Bereichen, wie Geschlecht, Rasse und sozialer Status, oft unerreicht. Die Ideen der Aufklärung legten jedoch den Grundstein für spätere Bewegungen, die sich für Gleichheit und soziale Gerechtigkeit einsetzten.

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