Wurden die wichtigsten römisch-katholischen Kirchen Wiens in der Gegenreformation erbaut?

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Nicht alle der wichtigsten römisch-katholischen Kirchen in Wien wurden während der Gegenreformation erbaut, aber einige bedeutende Kirchen stammen tatsächlich aus dieser Zeit. **Hintergrund:** Die Gegenreformation (etwa 1545–1648) war die Antwort der katholischen Kirche auf die Reformation. In Wien, das im 16. und 17. Jahrhundert ein Zentrum der Habsburgermonarchie war, wurden viele Kirchen neu gebaut oder bestehende Kirchen im barocken Stil umgestaltet, um den katholischen Glauben zu stärken. **Beispiele:** - **Stephansdom**: Das Wahrzeichen Wiens wurde bereits im Mittelalter (12.–15. Jahrhundert) erbaut, also lange vor der Gegenreformation. - **Jesuitenkirche (Universitätskirche)**: Erbaut 1623–1627, ein typisches Beispiel für eine Kirche der Gegenreformation. - **Karlskirche**: Erbaut 1716–1737, also nach der Gegenreformation, aber im Zuge der katholischen Erneuerung. - **Peterskirche**: Die heutige Barockkirche wurde 1701–1733 errichtet, der Vorgängerbau war jedoch älter. - **Michaelerkirche**: Stammt ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert, wurde aber später barockisiert. **Fazit:** Einige der wichtigsten Kirchen Wiens wurden während oder nach der Gegenreformation erbaut oder umgestaltet, aber viele zentrale Kirchen (wie der Stephansdom) sind deutlich älter. Die Gegenreformation hatte jedoch großen Einfluss auf die barocke Prägung vieler Wiener Kirchen. Weitere Informationen findest du z.B. auf der offiziellen Seite der Erzdiözese Wien: https://www.erzdioezese-wien.at/

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