Korsika gehörte ursprünglich zur Republik Genua. Im 18. Jahrhundert kam es dort zu Unruhen und Unabhängigkeitsbestrebungen der korsischen Bevölkerung gegen die genuesische Herrscha... [mehr]
Kardinal Richelieu, mit vollem Namen Armand-Jean du Plessis de Richelieu, war eine der einflussreichsten Persönlichkeiten des 17. Jahrhunderts in Frankreich. Er wurde 1585 geboren und starb 1642. Als Person und Staatsmann war er komplex und vielschichtig. 1. **Politische Fähigkeiten**: Richelieu war ein äußerst geschickter und strategischer Politiker. Er diente als erster Minister unter König Ludwig XIII. und spielte eine entscheidende Rolle bei der Stärkung der zentralen Macht des Königs und der Schwächung der Macht des Adels. 2. **Intelligenz und Bildung**: Er war hochgebildet und intellektuell, mit einer tiefen Kenntnis der Theologie, Geschichte und Politik. Seine Ausbildung und sein scharfer Verstand halfen ihm, komplexe politische Situationen zu meistern. 3. **Ehrgeiz und Entschlossenheit**: Richelieu war bekannt für seinen Ehrgeiz und seine Entschlossenheit. Er setzte seine Ziele oft mit großer Härte und Rücksichtslosigkeit durch, was ihm viele Feinde einbrachte. 4. **Religiöse Überzeugungen**: Als Kardinal war er auch ein Mann der Kirche, obwohl seine politischen Handlungen oft pragmatisch und nicht immer im Einklang mit kirchlichen Lehren standen. Er setzte sich für die Stärkung der katholischen Kirche in Frankreich ein, war aber auch bereit, mit protestantischen Mächten zu kooperieren, wenn es den Interessen Frankreichs diente. 5. **Persönliche Eigenschaften**: Persönlich wurde Richelieu oft als kalt, berechnend und unnachgiebig beschrieben. Er war jedoch auch ein Förderer der Künste und Wissenschaften und gründete die Académie française, um die französische Sprache und Literatur zu fördern. Insgesamt war Richelieu eine komplexe Figur, die sowohl bewundert als auch gefürchtet wurde. Seine politischen und administrativen Fähigkeiten trugen wesentlich zur Konsolidierung der Macht des französischen Staates bei.
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