Was war der Ständestaat?

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Der Ständestaat war eine autoritäre Regierungsform, die in Österreich von 1934 bis 1938 bestand. Er wurde nach der Ausschaltung des Parlaments und der Errichtung einer Einparteienherrschaft durch die Vaterländische Front unter Engelbert Dollfuß und später Kurt Schuschnigg etabliert. Der Ständestaat basierte auf einer konservativen, katholischen und korporatistischen Ideologie und lehnte sowohl den Nationalsozialismus als auch den Kommunismus ab. Die Verfassung des Ständestaates, die sogenannte Maiverfassung, trat am 1. Mai 1934 in Kraft. Der Ständestaat endete mit dem Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland im März 1938.

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