Kurz vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahr 1933 lebten etwa 500.000 Juden in Deutschland. Das entsprach ungefähr 08 % der damaligen Gesamtbevölkerung.
Die Progromnacht, auch bekannt als Reichskristallnacht, fand in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 in Deutschland und Österreich statt. Sie war ein gewaltsamer Übergriff auf jüdische Menschen, Geschäfte, Synagogen und andere jüdische Einrichtungen. Diese Ereignisse wurden von der nationalsozialistischen Regierung organisiert und als Reaktion auf die Ermordung des deutschen Diplomaten Ernst vom Rath durch einen jüdischen Jugendlichen, Herschel Grynszpan, inszeniert. In dieser Nacht wurden tausende jüdische Geschäfte zerstört, über 1.000 Synagogen in Brand gesetzt und viele jüdische Menschen wurden verhaftet oder misshandelt. Die Progromnacht markierte einen Wendepunkt in der antisemitischen Politik des NS-Regimes und leitete eine Phase intensiverer Verfolgung und Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung ein, die schließlich im Holocaust mündete. Die Ereignisse der Progromnacht sind ein wichtiges Kapitel in der Geschichte des Antisemitismus und der nationalsozialistischen Verfolgung.
Kurz vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahr 1933 lebten etwa 500.000 Juden in Deutschland. Das entsprach ungefähr 08 % der damaligen Gesamtbevölkerung.
Die jüdische Bevölkerung hat eine sehr lange Geschichte in Palästina, die bis in die Antike zurückreicht. Es gab jedoch mehrere Zeitpunkte, an denen viele Juden das Gebiet verlie&s... [mehr]