Was bedeutet die Aussage, 'die Justiz ist auf dem rechten Auge blind' in der Weimarer Republik?

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Die Aussage „Die Justiz ist auf dem rechten Auge blind“ bezieht sich auf die Wahrnehmung, dass die Justiz in der Weimarer Republik (1919-1933) oft nicht konsequent gegen rechtsextreme und nationalistische Straftaten vorging, während sie bei linken oder sozialistischen Bewegungen strenger handelte. Diese Metapher deutet darauf hin, dass die Justiz in ihrer Anwendung des Rechts parteiisch war und bestimmte politische Strömungen bevorzugte oder benachteiligte. Dies führte zu einem Vertrauensverlust in die Unabhängigkeit und Fairness der Justiz und trug zur politischen Instabilität der Weimarer Republik bei.

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