Die erste Demokratie in Deutschland wurde als „Weimarer Republik“ bezeichnet, weil sie nach dem Ersten Weltkrieg im Jahr 1919 in der Stadt Weimar gegründet wurde. Der Name leitet sich von der Weimarer Nationalversammlung ab, die dort tagte, um eine neue Verfassung für Deutschland zu erarbeiten. Diese Verfassung trat am 11. August 1919 in Kraft und markierte den Übergang von der Monarchie zur parlamentarischen Demokratie. Die Weimarer Republik dauerte bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933.