Die Bolschewisten benannten Städte um, um ihre ideologischen und politischen Ziele zu fördern. Diese Umbenennungen sollten die Abkehr von der zaristischen Vergangenheit und die Schaffung einer neuen sozialistischen Identität symbolisieren. Oft wurden Städte nach revolutionären Führern, kommunistischen Ideologen oder bedeutenden Ereignissen der Revolution benannt. Ein bekanntes Beispiel ist die Umbenennung von Sankt Petersburg in Leningrad zu Ehren von Wladimir Lenin. Solche Maßnahmen sollten die Loyalität zur neuen Regierung stärken und die Erinnerung an die Revolution und ihre Ideale lebendig halten.