Der Röhm-Putsch, auch als „Nacht der langen Messer“ bekannt, war eine politische Säuberungsaktion im nationalsozialistischen Deutschland vom 30. Juni bis 2. Juli 1934. Dabei lie&... [mehr]
Das Reichskonkordat von 1933 zwischen dem Deutschen Reich und dem Vatikan hatte im Hinblick auf Hitlers Kriegspolitik mehrere wichtige Bedeutungen: 1. **Internationale Legitimation:** Das Konkordat war der erste große völkerrechtliche Vertrag, den das NS-Regime nach der Machtübernahme abschloss. Es verschaffte Hitler und seiner Regierung internationale Anerkennung und Seriosität, was ihm half, seine aggressive Außen- und Kriegspolitik vorzubereiten. Viele andere Staaten und Akteure sahen darin ein Zeichen, dass das NS-Regime ein verlässlicher Vertragspartner sein könnte. 2. **Innenpolitische Stabilisierung:** Durch das Konkordat sicherte sich Hitler die Neutralität oder zumindest Zurückhaltung der katholischen Kirche im Inneren. Die katholische Kirche war eine der größten gesellschaftlichen Organisationen im Deutschen Reich. Mit dem Vertrag wurde die Kirche in ihren Rechten formal geschützt, im Gegenzug verpflichtete sie sich zur politischen Zurückhaltung. Das erleichterte es Hitler, die innenpolitische Opposition zu schwächen und seine Diktatur zu festigen – eine wichtige Voraussetzung für die spätere Kriegspolitik. 3. **Propagandistische Wirkung:** Das Konkordat wurde von der NS-Propaganda als Beweis für die Rechtmäßigkeit und Friedfertigkeit des Regimes dargestellt. Dies diente dazu, die Bevölkerung zu beruhigen und die Akzeptanz für die NS-Politik zu erhöhen, auch im Hinblick auf die späteren Kriegsvorbereitungen. 4. **Schwächung der Opposition:** Mit dem Abschluss des Konkordats und der Auflösung der katholischen Zentrumspartei verlor Hitler einen wichtigen politischen Gegner. Die Gleichschaltung der Gesellschaft und die Ausschaltung politischer Gegner waren zentrale Schritte auf dem Weg zur Kriegspolitik. **Fazit:** Das Reichskonkordat von 1933 war kein direkter Auslöser für Hitlers Kriegspolitik, aber es schuf wichtige innen- und außenpolitische Voraussetzungen, die es Hitler erleichterten, seine aggressiven Pläne vorzubereiten und durchzusetzen. Weitere Informationen zum Konkordat findest du z.B. auf der Seite der [Bundeszentrale für politische Bildung](https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/170282/80-jahre-reichskonkordat/).
Der Röhm-Putsch, auch als „Nacht der langen Messer“ bekannt, war eine politische Säuberungsaktion im nationalsozialistischen Deutschland vom 30. Juni bis 2. Juli 1934. Dabei lie&... [mehr]
Winston Churchill begann bereits in den frühen 1930er-Jahren, öffentlich vor Adolf Hitler und dem Nationalsozialismus zu warnen. Besonders ab 1933, nach Hitlers Machtübernahme in Deutsc... [mehr]
Der Hitler-Stalin-Pakt, offiziell als Deutsch-Sowjetischer Nichtangriffspakt bekannt, wurde am 23. August 1939 zwischen dem nationalsozialistischen Deutschland und der Sowjetunion geschlossen. Seine B... [mehr]
Adolf Hitler besuchte Paris am 23. Juni 1940, kurz nach dem Sieg Deutschlands über Frankreich im Zweiten Weltkrieg. Der Grund für seinen Besuch war vor allem symbolischer Natur: Er wollte de... [mehr]
Adolf Hitler und die NSDAP wurden in den 1920er und frühen 1930er Jahren aus verschiedenen Quellen finanziert. Die wichtigsten Geldgeber und Unterstützer waren: 1. **Mitgliedsbeiträge... [mehr]
Adolf Hitler wurde im Ersten Weltkrieg zweimal verwundet. Die erste Verletzung erlitt er am 5. Oktober 1916 an der Somme-Front durch einen Granatsplitter am linken Oberschenkel. Nach einer mehrwö... [mehr]
Adolf Hitlers Rede am 9. November 1942 im Münchner Bürgerbräukeller war eine der traditionellen Ansprachen zum Jahrestag des Hitlerputsches von 1923. In dieser Rede äußerte s... [mehr]
Adolf Hitler war an mehreren markanten Merkmalen zu erkennen: 1. **Charakteristischer Oberlippenbart**: Ein schmaler, rechteckiger Schnurrbart, oft als „Bürstenschnittbart“ oder &bdq... [mehr]