Wie stand die NS-Ideologie zu psychisch kranken Menschen?

Antwort vom

Die NS-Ideologie betrachtete psychisch kranke Menschen als "lebensunwert" und sah sie als Belastung für die Gesellschaft. Diese Sichtweise war Teil einer breiteren rassistischen und eugenischen Ideologie, die darauf abzielte, die "arische Rasse" zu fördern und alles, was als "abweichend" oder "schädlich" angesehen wurde, zu eliminieren. Im Rahmen des sogenannten "Euthanasie-Programms" wurden viele psychisch kranke Menschen systematisch ermordet. Dies geschah unter dem Vorwand, dass ihre Lebensqualität gering sei und sie die Gesellschaft finanziell und sozial belasten würden. Die NS-Regierung führte eine Reihe von Maßnahmen durch, die von Zwangssterilisationen bis hin zu Tötungen in speziellen Einrichtungen reichten. Diese Praktiken wurden von pseudowissenschaftlichen Theorien und einer extremen Form des Sozialdarwinismus legitimiert, die die Idee propagierte, dass nur die "stärksten" und "gesündesten" Individuen in der Gesellschaft überleben sollten. Die Ideologie führte zu unvorstellbarem Leid und einem massiven Verlust an Menschenleben.

Neue Frage stellen