Während des Zweiten Weltkriegs und bereits in den Jahren davor wurden im nationalsozialistischen Deutschland zahlreiche Menschen zwangssterilisiert. Grundlage dafür war das „Gesetz zur...
Die Nationalsozialisten legten 1933 fest, welche Autoren und Bücher als "schädlich" oder "undeutsch" galten, durch eine Kombination aus ideologischen Überzeugungen, politischen Zielen und gesellschaftlichen Strömungen. Nach der Machtergreifung im Januar 1933 begannen sie, eine Liste von Autoren zu erstellen, deren Werke sie als gefährlich für die nationalsozialistische Ideologie ansahen. 1. **Ideologische Kriterien**: Die Nationalsozialisten verfolgten eine rassistische und antisemitische Ideologie. Autoren, die jüdisch waren oder deren Werke als marxistisch, sozialistisch oder liberal galten, wurden besonders ins Visier genommen. 2. **Zensur und Kontrolle**: Die Bücherverbrennungen im Mai 1933 waren ein symbolischer Akt, um die Kontrolle über die Kultur und die öffentliche Meinung zu demonstrieren. Die Deutsche Studentenschaft und andere Organisationen spielten eine aktive Rolle bei der Identifizierung von Werken, die verbrannt werden sollten. 3. **Listen und Verzeichnisse**: Es wurden Listen erstellt, die Autoren und deren Werke aufführten, die als schädlich erachtet wurden. Diese Listen wurden oft von verschiedenen nationalsozialistischen Organisationen, wie dem Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, erstellt. 4. **Öffentliche Meinung und Propaganda**: Die Nationalsozialisten nutzten Propaganda, um die öffentliche Meinung gegen bestimmte Autoren und deren Werke zu mobilisieren. Dies geschah durch Reden, Artikel und andere Medien, die die vermeintliche Gefährlichkeit dieser Werke betonten. Insgesamt war die Verfolgung von Autoren und deren Werken ein zentraler Bestandteil der nationalsozialistischen Kulturpolitik, die darauf abzielte, eine homogene, ideologisch gefestigte Gesellschaft zu schaffen.
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