Was war das Ermächtigungsgesetz im römischen Reich?

Antwort

Das Ermächtigungsgesetz im römischen Reich bezieht sich auf die sogenannten "Lex de imperio", die dem Kaiser weitreichende Vollmachten verliehen. Diese Gesetze ermöglichten es dem Kaiser, ohne die Zustimmung des Senats zu regieren und Entscheidungen zu treffen, die normalerweise der senatorial Autorität unterlagen. Ein bekanntes Beispiel ist die "Lex de imperio Vespasiani", die unter Kaiser Vespasian im Jahr 69 n. Chr. erlassen wurde. Sie bestätigte die Macht des Kaisers und legte die Grundlagen für die kaiserliche Autorität im Römischen Reich. Solche Ermächtigungsgesetze trugen zur Entwicklung der autokratischen Herrschaft im Römischen Reich bei und führten zu einer schrittweisen Erosion der senatorialen Macht. Diese Gesetze sind ein wichtiger Bestandteil der römischen Verfassungsgeschichte und zeigen, wie sich die politische Struktur des Reiches im Laufe der Zeit verändert hat.

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