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Die Vorstellung, dass Herrscher von den eigenen Untertanen verehrt und von Feinden gefürchtet werden, ist ein zentrales Motiv in vielen antiken Herrscherlob-Schriften (Enkomien, Panegyriken, Königsinschriften). Solche Aussagen finden sich in verschiedenen Kulturräumen, etwa im Alten Orient, in Ägypten, Griechenland und Rom. Hier einige Beispiele: **1. Altorientalische Königsinschriften:** - In den Inschriften der assyrischen und babylonischen Könige wird häufig betont, dass der König „die Feinde zerschmettert“ und „das Volk in Sicherheit und Wohlstand“ führt. Beispiel: Die Inschriften von Assurbanipal (7. Jh. v. Chr.) schildern, wie er von den eigenen Leuten als „Hirte“ verehrt und von Feinden gefürchtet wird. - Auch in den Inschriften von Ramses II. (Ägypten, 13. Jh. v. Chr.) wird er als „Liebling der Götter“ und „Schrecken der Feinde“ beschrieben. **2. Griechische Panegyrik:** - In Xenophons „Agesilaos“ (4. Jh. v. Chr.) wird Agesilaos als Herrscher dargestellt, der von den eigenen Leuten geliebt und von den Feinden gefürchtet wird. - Isokrates, „Panegyrikos“ (4. Jh. v. Chr.), beschreibt idealtypische Herrscher, die „den Freunden Wohltäter, den Feinden Schrecken“ sind. **3. Römische Panegyrik:** - In den „Panegyrici Latini“ (Sammlung römischer Lobreden, 3.–4. Jh. n. Chr.) wird z.B. Kaiser Konstantin als „Vater des Vaterlandes“ und „Schrecken der Barbaren“ gepriesen. - Auch in Vergils „Aeneis“ (1. Jh. v. Chr.) wird Augustus als Herrscher dargestellt, der „die Feinde bezwingt und dem eigenen Volk Frieden bringt“. **4. Bibel:** - Im Alten Testament, z.B. im Psalm 72, wird der ideale König als einer beschrieben, der „die Feinde zerschmettert“ und „vom Volk geliebt“ wird. **Fazit:** Das Motiv, dass Herrscher von den eigenen Leuten verehrt und von Feinden gefürchtet werden, ist ein Topos, der in vielen antiken Herrscherlob-Schriften begegnet. Besonders deutlich wird dies in Königsinschriften des Alten Orients, in griechischen und römischen Panegyriken sowie in biblischen Texten.
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