Die Beitragsbemessungsgrenze ist die Einkommensobergrenze, bis zu der Sozialversicherungsbeiträge berechnet werden. Alles darüber bleibt für die Beitragsberechnung beitragsfrei. Prakti...
Wie hoch ist die Beitragsbemessungsgrenze?
Antwort vom**Die Beitragsbemessungsgrenze ist 2026 nicht einheitlich: In der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung liegt sie bei 5.812,50 Euro im Monat bzw. 69.750 Euro im Jahr, in der Renten- und Arbeitslosenversicherung bei 8.450 Euro im Monat bzw. 101.400 Euro im Jahr.** ([bmas.de](https://www.bmas.de/DE/Service/Gesetze-und-Gesetzesvorhaben/sozialversicherungs-rechengroessenverordnung-2026.html)) Entscheidend ist: **Auf Einkommen oberhalb dieser Grenze zahlst du keine höheren Beiträge mehr**. Wer also mehr verdient, zahlt zwar absolut viel, aber nicht unbegrenzt mehr in diese Sozialversicherungen ein. ([deutsche-rentenversicherung.de](https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/Arbeitgeber-und-Steuerberater/summa-summarum/Lexikon/B/beitragsbemessungsgrenze.html)) Ein häufiger Fehler ist die Verwechslung mit der **Jahresarbeitsentgeltgrenze** für die Krankenversicherung. Die liegt 2026 bei **77.400 Euro jährlich** und entscheidet darüber, ob du überhaupt versicherungsfrei werden kannst; sie ist **nicht** dieselbe Grenze wie die Beitragsbemessungsgrenze. ([bmas.de](https://www.bmas.de/DE/Service/Gesetze-und-Gesetzesvorhaben/sozialversicherungs-rechengroessenverordnung-2026.html))
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