Weihnachtsgeld wird als sonstige freiwillige Sonderzahlung an Arbeitnehmer gebucht. Die Buchung hängt davon ab, ob du nach dem Brutto- oder Nettoprinzip buchst und welches Buchhaltungsprogramm du nutzt. Grundsätzlich läuft die Buchung wie folgt ab: **1. Bruttobuchung (Standardfall):** - **Aufwand für Weihnachtsgeld (Bruttobetrag):** - Soll: Lohn- und Gehaltsaufwand (z. B. 6200) - Haben: Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern (z. B. 1740) - **Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung:** - Soll: Sozialaufwand (z. B. 6300) - Haben: Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträgern (z. B. 1742) - **Abführung der Lohnsteuer und Sozialabgaben:** - Soll: Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern (1740) - Soll: Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträgern (1742) - Haben: Bank (1200) **2. Beispiel für eine Buchung:** Angenommen, ein Mitarbeiter erhält 1.000 € brutto Weihnachtsgeld. - **Buchung des Bruttobetrags:** - 6200 Löhne und Gehälter 1.000 € an 1740 Verbindlichkeiten Lohn/Gehalt 1.000 € - **Abführung der Lohnsteuer und Sozialabgaben (vereinfachtes Beispiel):** - 1740 Verbindlichkeiten Lohn/Gehalt 1.000 € an 1200 Bank 1.000 € **Hinweise:** - Die genauen Konten können je nach Kontenrahmen (SKR03, SKR04) abweichen. - Weihnachtsgeld ist steuer- und sozialversicherungspflichtig. - Die Abrechnung erfolgt meist über die Lohnbuchhaltung, die die korrekten Abzüge automatisch berechnet. **Tipp:** Nutze für die Lohnabrechnung und Buchung von Weihnachtsgeld am besten eine Lohnbuchhaltungssoftware oder konsultiere einen Steuerberater, um Fehler zu vermeiden. Weitere Informationen findest du z. B. bei [DATEV](https://www.datev.de/web/de/m/lohnabrechnung/) oder [Lexware](https://www.lexware.de/wissen/lohn-gehalt/weihnachtsgeld/).