Weltweit gibt es nur sehr wenige Banken, die von den großen Ratingagenturen (wie Standard & Poor’s, Moody’s oder Fitch) ein AAA-Rating erhalten. Ein AAA-Rating steht für die... [mehr]
Ein Bail-in ist ein finanzielles Instrument, das in der Regel im Rahmen von Bankenungen verwendet wird. Dabei werden die Gläubiger und Anteilseigner einer bankrotten oder finanziell angeschlagenen Bank zur Sanierung herangezogen, indem ein Teil ihrer Forderungen in Eigenkapital umgewandelt wird. Dies geschieht, um die Bank zu stabilisieren, ohne auf öffentliche Mittel (Steuergelder) zurückgreifen zu müssen. Der Bail-in soll sicherstellen, dass die Verluste zuerst von den Investoren und nicht von den Steuerzahlern getragen werden. Dies steht im Gegensatz zu einem Bail-out, bei dem die Regierung oder andere Institutionen finanzielle Unterstützung bereitstellen, um die Bank zu retten. Bail-ins wurden nach der Finanzkrise 2008 in vielen Ländern eingeführt, um die Stabilität des Bankensystems zu erhöhen und zukünftige Krisen zu vermeiden.
Weltweit gibt es nur sehr wenige Banken, die von den großen Ratingagenturen (wie Standard & Poor’s, Moody’s oder Fitch) ein AAA-Rating erhalten. Ein AAA-Rating steht für die... [mehr]