Was bedeutet Verlustvortrag unter der Bilanz und wie wird er aufgelöst?

Antwort

Der Verlustvortrag ist ein steuerlicher Begriff, der sich auf Verluste bezieht, die ein Unternehmen in einem Geschäftsjahr erlitten hat und die in zukünftige Jahre vorgetragen werden können, um die Steuerlast zu mindern. Er wird in der Bilanz unter den Eigenkapitalpositionen aufgeführt und stellt einen negativen Betrag dar, der die zukünftigen Gewinne des Unternehmens mindern kann. Die Auflösung des Verlustvortrags erfolgt, wenn das Unternehmen in den folgenden Jahren Gewinne erzielt. Diese Gewinne können dann mit dem Verlustvortrag verrechnet werden, wodurch die Steuerlast des Unternehmens reduziert wird. Der Verlustvortrag kann in der Regel über einen bestimmten Zeitraum vorgetragen werden, abhängig von den jeweiligen steuerlichen Regelungen des Landes. In Deutschland beispielsweise können Verluste unbegrenzt vorgetragen werden, jedoch gibt es bestimmte Regelungen zur Verrechnung mit zukünftigen Gewinnen.

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