Sind Notarkosten für Testament und Vorsorgevollmacht steuerlich absetzbar?

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In der Regel **nein**. **Notarkosten für ein Testament** sind normalerweise **nicht als Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen** absetzbar, weil sie der privaten Lebensführung bzw. Vermögensnachfolge zugeordnet werden. ([verbraucherzentrale.de](https://www.verbraucherzentrale.de/buecher-und-ebooks/handbuch-testament)) **Notarkosten für eine Vorsorgevollmacht** sind ebenfalls **meist nicht absetzbar**, wenn sie privat veranlasst sind. Eine Vorsorgevollmacht ist grundsätzlich nicht einmal zwingend notariell erforderlich; nur in bestimmten Fällen ist Beurkundung oder Beglaubigung sinnvoll oder nötig. Das ändert steuerlich meist nichts an der privaten Einordnung. ([verbraucherzentrale.de](https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/aerzte-und-kliniken/vorsorgevollmacht-warum-sie-so-wichtig-ist-46972)) **Ausnahme:** Nur wenn die Kosten **unmittelbar mit steuerpflichtigen Einkünften** zusammenhängen, kann im Einzelfall ein Abzug denkbar sein, etwa bei einer **betrieblich oder vermietungsbezogen** benötigten Vollmacht. Für ein normales privates Testament oder eine private Vorsorgevollmacht gilt das aber üblicherweise nicht. ([finanztip.de](https://www.finanztip.de/werbungskosten/)) Kurz gesagt: - **Testament:** meist **nicht absetzbar**. ([verbraucherzentrale.de](https://www.verbraucherzentrale.de/buecher-und-ebooks/handbuch-testament)) - **Vorsorgevollmacht:** meist **nicht absetzbar**. ([verbraucherzentrale.de](https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/aerzte-und-kliniken/vorsorgevollmacht-warum-sie-so-wichtig-ist-46972)) - **Nur bei klarem beruflichem/betrieblichem Zusammenhang** kann es anders sein. ([finanztip.de](https://www.finanztip.de/werbungskosten/))