Ja, es können Konsequenzen entstehen, wenn in einem Bankschließfach Wertgegenstände über den vereinbarten Maximalwert hinaus aufbewahrt werden. Die wichtigsten Punkte dazu: 1. **Haftungsbegrenzung der Bank:** Die meisten Banken begrenzen ihre Haftung für den Inhalt eines Schließfachs auf einen bestimmten Maximalwert, der im Mietvertrag festgelegt ist. Wird dieser Wert überschritten und kommt es zu einem Schaden (z. B. Diebstahl, Feuer), haftet die Bank in der Regel nur bis zur vereinbarten Grenze. Für darüber hinausgehende Werte trägst du das Risiko selbst. 2. **Verstoß gegen Vertragsbedingungen:** Das Überschreiten des Maximalwerts kann einen Verstoß gegen die Vertragsbedingungen darstellen. In manchen Fällen kann die Bank daraufhin den Vertrag kündigen oder andere Maßnahmen ergreifen. 3. **Versicherungsschutz:** Falls du eine separate Versicherung für den Inhalt des Schließfachs abgeschlossen hast, kann auch diese an den vereinbarten Maximalwert gebunden sein. Bei Überschreitung könnte der Versicherungsschutz ganz oder teilweise entfallen. 4. **Meldepflichten:** In seltenen Fällen kann die Bank bei Verdacht auf Geldwäsche oder andere illegale Aktivitäten verpflichtet sein, Behörden zu informieren. **Fazit:** Die Bank haftet nur bis zum vereinbarten Maximalwert. Für alles darüber hinaus trägst du das Risiko. Es empfiehlt sich, den Wert des Inhalts regelmäßig zu überprüfen und ggf. eine höhere Versicherungssumme oder ein größeres Schließfach zu vereinbaren. Weitere Informationen findest du bei deiner Bank oder z. B. bei [Deutsche Bank](https://www.deutsche-bank.de/pk/konten-und-karten/schliessfach.html) oder [Commerzbank](https://www.commerzbank.de/portal/de/privatkunden/produkte/sparen-und-anlegen/schliessfach/schliessfach.html).