Was ist gezeichnetes Kapital in der Bilanz?

Antwort

Das gezeichnete Kapital, auch Grundkapital genannt, ist ein wesentlicher Bestandteil des Eigenkapitals in der Bilanz eines Unternehmens. Es stellt den Nennwert der ausgegebenen Aktien oder Anteile dar und ist bei Kapitalgesellschaften wie Aktiengesellschaften (AG) und Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) gesetzlich vorgeschrieben. In der Bilanz wird das gezeichnete Kapital auf der Passivseite unter dem Eigenkapital ausgewiesen. Es zeigt die Summe der Einlagen, die die Gesellschafter oder Aktionäre in das Unternehmen eingebracht haben. Bei einer AG entspricht das gezeichnete Kapital dem Nennwert der ausgegebenen Aktien, bei einer GmbH dem Nennwert der Geschäftsanteile. Das gezeichnete Kapital ist wichtig, weil es die Haftungsbasis des Unternehmens darstellt und somit auch die Sicherheit für Gläubiger erhöht. Es kann nur durch einen formellen Beschluss der Gesellschafterversammlung oder Hauptversammlung geändert werden, was zusätzliche Sicherheit bietet.

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