Basiskonsumgüter sind Produkte des täglichen Bedarfs, die Menschen auch in Krisen fast immer kaufen – zum Beispiel Lebensmittel, Getränke, Hygieneartikel, Putzmittel oder Medikame...
Was bedeuten PLC und reg. shares an der Börse?
Antwort vom**PLC ist meist die Rechtsform eines Unternehmens („Public Limited Company“), reg. shares sind die normalen eingetragenen Stammaktien dieses Unternehmens.** Für dich an der Börse heißt das vor allem: PLC beschreibt die Firma, reg. shares das konkrete Wertpapier. ## PLC **PLC** steht in der Regel für **Public Limited Company**. Das ist eine Kapitalgesellschaft, vor allem aus dem Vereinigten Königreich oder Irland. Sie ist grob mit einer **Aktiengesellschaft (AG)** vergleichbar: Das Unternehmen kann Aktien ausgeben, die an der Börse gehandelt werden. Beispiel: Wenn bei einer Aktie „XYZ PLC“ steht, ist **„PLC“ nicht die Aktienart**, sondern Teil der Unternehmensform. ## Reg. Shares **Reg. Shares** bedeutet **Registered Shares**, also **Namensaktien**. Das sind Aktien, bei denen der Eigentümer im Aktienregister erfasst wird oder erfasst werden kann. Der Unterschied zu Inhaberaktien ist praktisch dieser: - **Namensaktie / reg. share:** Aktionär ist registriert - **Inhaberaktie:** Eigentum ergibt sich vor allem über den Besitz bzw. die Verwahrung im Depot ## Was das praktisch bedeutet Für normale Anleger ist **„reg. shares“ meist nichts Problematisches oder Besonderes**. Es beschreibt in vielen Börsenübersichten einfach die Aktiengattung. Wichtiger ist: - **PLC** = Unternehmensform - **reg. shares** = Art der Aktie Ein typischer Börseneintrag wie **„ABC PLC Reg. Shares“** heißt also schlicht: **Aktien eines Unternehmens in der Rechtsform PLC, und zwar als eingetragene Namensaktien.** ## Wichtiger Unterschied Verwechsle **reg. shares** nicht mit **„Reg S“**. Das sieht ähnlich aus, bedeutet aber etwas ganz anderes: **Reg S** bezieht sich auf ein US-Wertpapierrecht-Ausnahmeverfahren für Angebote außerhalb der USA, nicht auf normale Namensaktien.
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