Wann ist ein Mensch in Deutschland arm und wann reich?

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In Deutschland wird Armut und Reichtum oft anhand des Einkommens gemessen. Die Armutsgrenze wird in der Regel relativ zur mittleren Einkommensverteilung definiert. **Armutsgefährdung:** Ein Mensch gilt als armutsgefährdet, wenn sein Einkommen weniger als 60 % des mittleren Einkommens (Median) der Bevölkerung beträgt. Nach den neuesten Daten (Stand 2021) liegt diese Grenze für eine alleinlebende Person bei etwa 1.126 Euro netto im Monat. **Reichtum:** Es gibt keine einheitliche Definition für Reichtum, aber oft wird ein Haushalt als reich betrachtet, wenn das Einkommen das Dreifache des Medianeinkommens übersteigt. Für eine alleinlebende Person würde dies etwa 4.500 Euro netto im Monat bedeuten. Diese Werte können je nach Quelle und Jahr leicht variieren. Weitere Informationen und aktuelle Daten können beim Statistischen Bundesamt (Destatis) gefunden werden: [Statistisches Bundesamt](https://www.destatis.de).

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