Ja, grundsätzlich schon – aber nicht so, wie viele es sich vorstellen: Du „beleihst“ die gesetzliche Rente nicht wie ein Sparguthaben, sondern die Bank finanziert auf Basis dein...
Wie lässt sich eine AfA von 2 Prozent erhöhen?
Antwort vomEine lineare AfA von **2 %** lässt sich nur erhöhen, **wenn steuerlich eine andere Abschreibungsmethode oder eine kürzere Nutzungsdauer zulässig und nachweisbar ist**. Möglichkeiten: 1. **Kürzere tatsächliche Restnutzungsdauer nachweisen** Bei Gebäuden kann statt der typisierten 2 % eine höhere AfA möglich sein, wenn per **Gutachten** belegt wird, dass die tatsächliche Nutzungsdauer kürzer ist. Dann steigt der AfA-Satz entsprechend. 2. **Sonderabschreibungen nutzen** In bestimmten Fällen gibt es **zusätzliche Sonder-AfA**, z. B. bei: - bestimmten **Mietwohnungsneubauten** - **Denkmalschutz-/Sanierungsobjekten** - teils bei **betrieblichen Investitionen** nach Sonderregelungen Das hängt stark vom Objekt und vom Anschaffungszeitpunkt ab. 3. **Degressive AfA, falls gesetzlich zugelassen** Für manche Wirtschaftsgüter oder zeitweise auch für bestimmte Neubauten hat der Gesetzgeber **degressive Abschreibung** erlaubt. Dann ist in den ersten Jahren mehr Abschreibung möglich als bei 2 % linear. Ob das gilt, hängt vom **genauen Investitionszeitpunkt** und der **Objektart** ab. 4. **Anschaffungs-/Herstellungskosten richtig aufteilen** Nicht alles gehört zwingend in das mit 2 % abzuschreibende Gebäude. Teile können ggf. als: - **Betriebsvorrichtungen** - **selbständige bewegliche Wirtschaftsgüter** - **Erhaltungsaufwand** anders oder schneller abgeschrieben werden. 5. **Erhaltungsaufwand sofort oder verteilt abziehen** Renovierungs- oder Instandsetzungskosten sind teils **nicht AfA-pflichtig**, sondern sofort als Werbungskosten/Betriebsausgaben oder verteilt über wenige Jahre abziehbar. Wichtig: - **Grund und Boden** ist gar nicht abschreibbar. - Eine bloße „freiwillige“ Erhöhung von 2 % ist **nicht möglich**. - Bei Immobilien ist die **Abgrenzung zwischen Herstellungskosten und Erhaltungsaufwand** oft entscheidend. Rechtlich belastbar ist die Erhöhung meist nur mit **sauberer Dokumentation**, oft auch mit **Gutachten** oder genauer Kostenaufteilung.
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