Unterschiede zwischen konventionellen und nicht-konventionellen Lagerstätten

Antwort

Konventionelle und nicht-konventionelle Lagerstätten unterscheiden sich hauptsächlich in der Art und Weise, wie die Rohstoffe gewonnen werden und in den geologischen Bedingungen, unter denen sie sich befinden. 1. **Konventionelle Lagerstätten**: - **Geologie**: Diese Lagerstätten befinden sich oft in durchlässigen Gesteinsschichten, die es ermöglichen, dass Öl oder Gas leicht fließen kann. - **Förderung**: Die Förderung erfolgt in der Regel durch traditionelle Methoden, wie das Bohren von Vertikal- oder Horizontalbohrungen. Das Öl oder Gas kann oft mit relativ geringem Aufwand und Kosten gefördert werden. - **Beispiele**: Klassische Erdöl- und Erdgasfelder, wie sie in vielen Regionen der Welt vorkommen. 2. **Nicht-konventionelle Lagerstätten**: - **Geologie**: Diese Lagerstätten sind oft in weniger durchlässigen Gesteinen, wie Schiefer oder Sandstein, eingeschlossen. Das Öl oder Gas ist schwerer zugänglich. - **Förderung**: Die Gewinnung erfordert spezialisierte Techniken, wie Hydraulic Fracturing (Fracking) oder die Nutzung von Ölsanden. Diese Methoden sind oft teurer und umwelttechnisch umstritten. - **Beispiele**: Schiefergas, Ölsande und Tiefsee-Ölquellen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass konventionelle Lagerstätten einfacher und kostengünstiger zu fördern sind, während nicht-konventionelle Lagerstätten komplexere Techniken und höhere Investitionen erfordern.

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