Kalium-Ionen (K⁺) werden gebildet, wenn Kaliumatome ein Elektron abgeben. Kalium hat in seiner äußeren Elektronenschale ein einzelnes Elektron, das relativ leicht entfernt werden kann, da es sich weit vom Atomkern befindet. Wenn ein Kaliumatom ein Elektron verliert, wird es zu einem positiv geladenen Ion, da die Anzahl der Protonen im Kern (positiv geladen) die Anzahl der Elektronen (negativ geladen) übersteigt. Dieser Prozess kann durch chemische Reaktionen, wie z.B. bei der Reaktion mit Nichtmetallen oder in wässrigen Lösungen, erfolgen.