Warum ist Selen ein typisches Nichtmetall?

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**Selen ist ein typisches Nichtmetall, weil es chemisch vor allem Elektronen aufnimmt oder mit anderen Nichtmetallen kovalente Bindungen bildet statt metallisch zu reagieren.** Entscheidend ist seine Stellung im Periodensystem: Selen steht in der 16. Hauptgruppe bei den Chalkogenen, also in derselben Gruppe wie Sauerstoff und Schwefel. Elemente dort haben sechs Außenelektronen und erreichen einen stabileren Zustand meist nicht durch Abgabe, sondern durch Aufnahme oder gemeinsames Nutzen von Elektronen. Typische Nichtmetall-Eigenschaften zeigt Selen auch in seinen Verbindungen: - es bildet häufig **kovalente Bindungen** - seine Oxide sind überwiegend **sauer** - es leitet Strom und Wärme deutlich schlechter als Metalle - es ist **spröde** und nicht duktil wie ein Metall Ein wichtiger Unterschied: Selen wirkt äußerlich je nach Modifikation teils „halbmetallisch“, vor allem wegen seines besonderen elektrischen Verhaltens. Chemisch wird es aber klar den **Nichtmetallen** zugeordnet, weil sein Reaktionsverhalten viel stärker dem von Schwefel als dem von Metallen ähnelt.

Kategorie: Chemie Tags: Selen Nichtmetall Element

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