Wie funktioniert der Korrosionsmechanismus von Zinklamellenlacken?

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Der Korrosionsmechanismus bei Zinklamellenlacken basiert auf der Kombination von Zink und einer speziellen Lackmatrix, die eine Schutzschicht bildet. Zink wirkt als Opferanode, was bedeutet, dass es korrodiert, bevor das darunterliegende Metall (z. B. Stahl) angegriffen wird. 1. **Opferanodischer Schutz**: Zink hat ein höheres elektrochemisches Potential als viele andere Metalle, was bedeutet, dass es in einer korrosiven Umgebung zuerst oxidiert. Diese Oxidation schützt das darunterliegende Metall, indem sie eine Barriere bildet. 2. **Passivierung**: Bei der Oxidation von Zink entsteht eine Zinkoxid- oder Zinkcarbonatschicht, die eine gewisse Passivierung des Zinks bewirken kann. Diese Schicht kann die Korrosionsrate verringern, indem sie den Kontakt zwischen dem Zink und der korrosiven Umgebung einschränkt. 3. **Lackmatrix**: Die Lackmatrix, die die Zinkpartikel umschließt, trägt ebenfalls zur Korrosionsbeständigkeit bei. Sie schützt die Zinkpartikel vor mechanischen Beschädigungen und verhindert, dass Wasser und aggressive Chemikalien direkt auf das Zink gelangen. 4. **Zinklamellenstruktur**: Die Lamellenstruktur der Zinkpartikel sorgt dafür, dass sie in einer bestimmten Anordnung angeordnet sind, was die elektrochemischen Eigenschaften verbessert und die Korrosionsschutzwirkung optimiert. Insgesamt bietet der Korrosionsmechanismus von Zinklamellenlacken einen effektiven Schutz gegen Rost und Korrosion, insbesondere in aggressiven Umgebungen.

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