Was ist die Calcikompensationsgrenze?

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Die Calcikompensationsgrenze ist ein Begriff aus der Limnologie und beschreibt die Tiefe in einem Gewässer, unterhalb derer die Löslichkeit von Kalziumkarbonat (CaCO₃) so hoch ist, dass es sich nicht mehr in fester Form ablagern kann. Oberhalb dieser Grenze kann sich Kalziumkarbonat aus dem Wasser ausfällen und als Sediment ablagern, während es unterhalb dieser Grenze aufgrund des höheren Drucks und der niedrigeren Temperaturen gelöst bleibt. Diese Grenze ist wichtig für das Verständnis der chemischen und biologischen Prozesse in Seen und Ozeanen, da sie Einfluss auf die Verfügbarkeit von Kalzium für Organismen hat, die Kalziumkarbonat für den Aufbau ihrer Schalen und Skelette benötigen.

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