Was ist die Bergmannsche Regel?

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Die Bergmannsche Regel besagt, dass innerhalb einer Art oder verwandter Arten die Körpergröße in kälteren Klimazonen tendenziell größer ist als in wärmeren Regionen. Dies wird oft damit erklärt, dass größere Körper eine geringere Oberfläche im Verhältnis zum Volumen haben, was zu einem besseren Wärmehaushalt führt. Größere Tiere können Wärme effizienter speichern, während kleinere Tiere in wärmeren Klimazonen besser an die Umgebungstemperaturen angepasst sind. Diese Regel ist nach dem deutschen Biologen Carl Bergmann benannt.

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