Was ist das Membranpotential?

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Das Membranpotential ist die elektrische Spannung, die über die Zellmembran einer Zelle besteht. Es entsteht durch die ungleiche Verteilung von Ionen (wie Natrium, Kalium, Calcium und Chlorid) zwischen dem Inneren der Zelle und ihrer Umgebung. Diese Ionenbewegungen werden durch spezifische Ionenkanäle und Transportproteine in der Zellmembran reguliert. Das Membranpotential wird oft als Ruhepotential bezeichnet, wenn die Zelle nicht erregt ist, und liegt typischerweise zwischen -60 und -70 Millivolt (mV) in vielen Nervenzellen. Wenn die Zelle stimuliert wird, kann sich das Membranpotential ändern, was zu einem Aktionspotential führen kann, das für die Signalübertragung in Nervenzellen und Muskelzellen entscheidend ist.