Die regulierende Wirkung des Spleißens bezieht sich auf die Kontrolle darüber, welche Abschnitte der prä-mRNA (Vorläufer-mRNA) beim sogenannten Spleißen entfernt oder zusamm... [mehr]
Ein Regulon und ein Operon sind beide Begriffe aus der Genetik, die sich auf die Regulation von Genen beziehen, jedoch unterscheiden sie sich in ihrer Struktur und Funktion. 1. **Operon**: Ein Operon ist eine Gruppe von Genen, die unter der Kontrolle eines einzigen Promotors stehen und gemeinsam transkribiert werden. Operons sind typisch für Prokaryoten (wie Bakterien) und ermöglichen eine koordinierte Regulation von Genen, die an einem gemeinsamen Stoffwechselweg oder einer Funktion beteiligt sind. Ein bekanntes Beispiel ist das Lac-Operon, das Gene für den Abbau von Laktose kodiert. 2. **Regulon**: Ein Regulon hingegen ist eine Gruppe von Genen, die nicht unbedingt benachbart sind, aber durch einen gemeinsamen Regulator (z. B. ein Transkriptionsfaktor) kontrolliert werden. Regulons können Gene umfassen, die an verschiedenen Orten im Genom liegen und unterschiedliche Funktionen haben, aber auf ähnliche Weise reguliert werden. Ein Beispiel für ein Regulon ist das SOS-Regulon, das Gene umfasst, die an der DNA-Reparatur beteiligt sind und unter Stressbedingungen aktiviert werden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Operon eine spezifische Anordnung von Genen ist, die gemeinsam transkribiert werden, während ein Regulon eine breitere Gruppe von Genen ist, die durch einen gemeinsamen Regulator koordiniert werden, unabhängig von ihrer physikalischen Anordnung im Genom.
Die regulierende Wirkung des Spleißens bezieht sich auf die Kontrolle darüber, welche Abschnitte der prä-mRNA (Vorläufer-mRNA) beim sogenannten Spleißen entfernt oder zusamm... [mehr]
Der Ablauf des Spleißens beschreibt einen wichtigen Schritt bei der Prozessierung der prä-mRNA in eukaryotischen Zellen. Dabei werden nicht-codierende Abschnitte (Introns) aus der prä-... [mehr]