Wie entstanden die ersten eierlegenden Lebewesen?

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Die ersten eierlegenden Lebewesen entstanden nicht „auf einmal“, sondern als Ergebnis schrittweiser Evolution in frühen Tierlinien. - **Sehr früh: Eier als Fortpflanzungsstrategie im Wasser** Schon die ersten vielzelligen Tiere vermehrten sich über **Eizellen**. Bei vielen frühen Meerestieren wurden Eizellen und Spermien **ins Wasser abgegeben** (äußere Befruchtung). Die „Eier“ waren dabei zunächst vor allem **Eizellen mit Nährstoffvorrat** (Dotter), die sich nach der Befruchtung entwickelten. - **Warum „Eierlegen“ vorteilhaft war** Ein Ei kann den Embryo **außerhalb des Körpers** entwickeln lassen, während die Mutter weniger lange „trächtig“ sein muss. Dotter und Hüllen schützen und versorgen den Embryo – das ist besonders nützlich, wenn viele Nachkommen produziert werden oder wenn der Körper der Mutter klein/verwundbar ist. - **Der große Schritt an Land: das Amniotenei** Als Wirbeltiere das Land eroberten, war das Hauptproblem **Austrocknung**. Daraus entwickelte sich bei den **Amnioten** (Vorfahren von Reptilien, Vögeln und Säugetieren) das **Amniotenei**: ein Ei mit **Schutzhülle** und **inneren Membranen** (u. a. Amnion), das den Embryo in einer „Wasserumgebung“ hält und Gas-Austausch ermöglicht. Das machte Fortpflanzung **unabhängiger von Gewässern**. - **Später: unterschiedliche Lösungen** Aus dem eierlegenden Grundprinzip entstanden Varianten: **Reptilien/Vögel**: meist harte oder ledrige Schale, Eiablage. **Säugetiere**: überwiegend **Lebendgeburt** (Plazenta), aber die **Kloakentiere** (z. B. Schnabeltier) legen weiterhin Eier – ein Hinweis darauf, dass Eierlegen bei Wirbeltieren **ursprünglich** war und Lebendgeburt später mehrfach entstand. Kurz: Eierlegen entstand, weil es eine effiziente Art ist, Embryonen **außerhalb** des Körpers zu schützen und zu versorgen; an Land wurde das durch das **Amniotenei** entscheidend verbessert.

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