Was ist der Calvin Zyklus?

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Der Calvin-Zyklus, auch bekannt als Calvin-Benson-Zyklus, ist ein zentraler Bestandteil der Photosynthese, der in den Chloroplasten von Pflanzen stattfindet. Er beschreibt den Prozess, durch den Pflanzen Kohlendioxid (CO₂) aus der Luft in organische Verbindungen umwandeln, insbesondere in Glukose. Der Zyklus besteht aus drei Hauptphasen: 1. **Kohlenstofffixierung**: CO₂ wird an ein fünf Kohlenstoffatommolekül, Ribulose-1,5-bisphosphat (RuBP), gebunden. Dieses Reaktionsprodukt wird durch das Enzym Ribulose-1,5-bisphosphat-Carboxylase/Oxygenase (RuBisCO) katalysiert. Das resultierende Molekül zerfällt in zwei Moleküle 3-Phosphoglycerat (3-PGA). 2. **Reduktion**: Die 3-PGA-Moleküle werden durch ATP und NADPH, die in der Lichtreaktion der Photosynthese erzeugt werden, in Glycerinaldehyd-3-phosphat (G3P) umgewandelt. Ein Teil des G3P wird zur Synthese von Glukose und anderen Kohlenhydraten verwendet. 3. **Regeneration von RuBP**: Der verbleibende G3P wird verwendet, um RuBP zu regenerieren, sodass der Zyklus fortgesetzt werden kann. Dies erfordert ebenfalls ATP. Der Calvin-Zyklus ist entscheidend für die Produktion von organischen Molekülen, die als Energiequelle für die Pflanze und letztlich für die gesamte Nahrungskette dienen.

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