Das Leitziel der Fahrschülerausbildung in Deutschland lautet offiziell: „Die Fahrschüler sollen zu sicheren, verantwortungsvollen und umweltbewussten Verkehrsteilnehmern ausgebildet we...
In der Fahrschülerausbildung werden Grob- und Feinziele formuliert, um den Lernprozess systematisch und zielgerichtet zu gestalten. Die Fahrlehre nutzt diese Zielhierarchie aus folgenden Gründen: **1. Strukturierung des Unterrichts:** Grobziele beschreiben allgemeine, übergeordnete Kompetenzen, die ein Fahrschüler am Ende eines Ausbildungsabschnitts oder der gesamten Ausbildung erreichen soll (z. B. „Der Fahrschüler kann ein Fahrzeug sicher im Straßenverkehr führen“). Feinziele konkretisieren diese Grobziele in kleinere, überprüfbare Einzelschritte (z. B. „Der Fahrschüler kann an einer Kreuzung korrekt anhalten und Vorfahrt gewähren“). **2. Transparenz und Nachvollziehbarkeit:** Durch die Formulierung von Zielen wissen sowohl Fahrlehrer als auch Fahrschüler, was im Unterricht erreicht werden soll. Das erleichtert die Planung und Kontrolle des Lernfortschritts. **3. Motivation und Orientierung:** Klare Ziele geben dem Fahrschüler Orientierung und Motivation, da er weiß, welche Fähigkeiten und Kenntnisse er erwerben muss. **4. Überprüfung des Lernerfolgs:** Feinziele ermöglichen eine gezielte Überprüfung, ob der Fahrschüler bestimmte Teilkompetenzen beherrscht. So kann der Fahrlehrer gezielt fördern und unterstützen. **5. Pädagogische Planung:** Die Zielhierarchie hilft dem Fahrlehrer, den Unterricht methodisch sinnvoll aufzubauen – vom Einfachen zum Komplexen, vom Teilziel zum Gesamtziel. **Fazit:** Grob- und Feinziele sind in der Fahrschülerausbildung ein zentrales Instrument, um den Lernprozess zu strukturieren, zu steuern und den Lernerfolg messbar zu machen.
Das Leitziel der Fahrschülerausbildung in Deutschland lautet offiziell: „Die Fahrschüler sollen zu sicheren, verantwortungsvollen und umweltbewussten Verkehrsteilnehmern ausgebildet we...