Das Ziel der Informationsvermittlung besteht darin, Wissen, Daten oder Fakten so zu übermitteln, dass die empfangende Person sie versteht, verarbeitet und anwenden kann. Es geht also darum, Informationen gezielt und verständlich weiterzugeben, um Lernprozesse, Entscheidungsfindung oder Handlungen zu unterstützen. Die Informationsvermittlung gliedert sich typischerweise in drei Phasen: 1. **Informationsaufnahme** In dieser Phase wird die Information vom Empfänger aufgenommen. Das kann durch Lesen, Zuhören, Beobachten oder andere Sinneswahrnehmungen geschehen. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit zu gewinnen und das Interesse zu wecken. 2. **Informationsverarbeitung** Hier verarbeitet der Empfänger die aufgenommenen Informationen. Er ordnet sie ein, verknüpft sie mit bereits vorhandenem Wissen und interpretiert sie. In dieser Phase findet das eigentliche Verstehen und Lernen statt. 3. **Informationsnutzung** In der letzten Phase wird die verarbeitete Information angewendet. Das kann bedeuten, dass der Empfänger das Wissen in der Praxis nutzt, Entscheidungen trifft oder es an andere weitergibt. Diese drei Phasen sind entscheidend, damit Informationsvermittlung erfolgreich ist und die gewünschten Lern- oder Handlungsergebnisse erzielt werden.