Wie kann eine Erzieherin die Übergabesituation von Kindern, die weinen, schreien und nicht in die Kita wollen, bedürfnisorientiert begleiten?

Antwort

Eine bedürfnisorientierte Begleitung der Übergabesituation in der Kita kann durch verschiedene Ansätze unterstützt werden: 1. **Vertrauensvolle Beziehung aufbauen**: Es ist wichtig, dass die Erzieherin vertrauensvolle Beziehung sowohl zu den Eltern als auch zum Kind aufbaut. Dies kann durch regelmäßige Gespräche und positive Interaktionen geschehen. 2. **Rituale etablieren**: Feste Rituale beim Abschied können dem Kind Sicherheit geben. Das kann ein bestimmter Abschiedsgruß oder ein kleines gemeinsames Ritual sein. 3. **Zeit geben**: Dem Kind ausreichend Zeit lassen, um sich von den Eltern zu verabschieden. Ein überstürzter Abschied kann die Trennungssituation verschlimmern. 4. **Übergangsobjekte**: Ein Kuscheltier oder ein anderes vertrautes Objekt von zu Hause kann dem Kind helfen, sich sicherer zu fühlen. 5. **Eltern einbeziehen**: Eltern können in den ersten Tagen oder Wochen länger in der Kita bleiben, bis das Kind sich sicher fühlt. Eine schrittweise Eingewöhnung kann den Übergang erleichtern. 6. **Positive Verstärkung**: Lob und positive Verstärkung, wenn das Kind Fortschritte macht, können das Selbstvertrauen stärken. 7. **Emotionen anerkennen**: Die Gefühle des Kindes ernst nehmen und anerkennen. Sätze wie „Ich sehe, dass du traurig bist, weil Mama geht“ können dem Kind helfen, seine Gefühle zu verstehen und zu verarbeiten. 8. **Ablenkung und Beschäftigung**: Nach dem Abschied kann eine interessante Aktivität oder ein Spiel helfen, das Kind abzulenken und in den Kita-Alltag zu integrieren. 9. **Regelmäßige Kommunikation**: Regelmäßige Updates an die Eltern über den Tag des Kindes können das Vertrauen stärken und den Eltern helfen, sich sicherer zu fühlen. Diese Ansätze können helfen, die Übergabesituation für das Kind weniger stressig und emotional belastend zu gestalten.

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