Nein – das ist keine „schlechte Angewohnheit“ einzelner Erwachsener, sondern meist ein klares Unterrichtsproblem: Wenn erwachsene Schüler Aufgaben als unklar, sinnlos, zu leicht...
Warum sollten Lehrer einer traumainformierten Schule nicht ihre Verantwortung an die Schüler abgeben?
Antwort vomLehrer an einer traumainformierten Schule sollten ihre Verantwortung nicht an die Schüler abgeben, weil dies mehrere negative Auswirkungen haben kann: 1. **icherheit und Stabilität: Traumatisierte benötigen eine stabile und sichere Umgebung. Wenn ihre Verantwortung abgeben, kann dies zu Unsicherheit und Instabilität führen, was die Traumatisierung verstärken kann. 2. **Vertrauensverhältnis**: Schüler, die Traumata erlebt haben, brauchen verlässliche und vertrauenswürdige Erwachsene. Wenn Lehrer ihre Verantwortung abgeben, kann dies das Vertrauen der Schüler in die Erwachsenenwelt erschüttern. 3. **Struktur und Routine**: Traumainformierte Ansätze betonen die Bedeutung von Struktur und Routine. Lehrer spielen eine zentrale Rolle dabei, diese Struktur aufrechtzuerhalten. Ohne klare Verantwortlichkeiten kann die notwendige Routine verloren gehen. 4. **Unterstützung und Fürsorge**: Lehrer sind oft wichtige Bezugspersonen, die emotionale Unterstützung und Fürsorge bieten. Diese Rolle kann nicht einfach an die Schüler delegiert werden, da sie selbst Unterstützung benötigen. 5. **Fachliche Kompetenz**: Lehrer haben eine spezielle Ausbildung und Fachkenntnisse, um mit traumatisierten Schülern umzugehen. Schüler haben diese Expertise nicht und können daher nicht die gleiche Unterstützung bieten. Insgesamt ist es wichtig, dass Lehrer ihre Verantwortung wahrnehmen, um eine unterstützende und sichere Lernumgebung für alle Schüler zu gewährleisten.
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