Für die Leseflüssigkeit – also das flüssige, schnelle und sinnentnehmende Lesen – sind mehrere Faktoren zentral: 1. **Automatisierung der Worterkennung**: Wörter sollten ohne langes Nachdenken erkannt werden. Je automatisierter dieser Prozess, desto weniger kognitive Ressourcen werden gebunden. 2. **Lesegenauigkeit**: Wörter und Sätze müssen korrekt gelesen werden, um den Sinn zu erfassen. 3. **Lesetempo**: Ein angemessenes Lesetempo ist wichtig. Zu langsames oder zu schnelles Lesen kann das Textverständnis beeinträchtigen. 4. **Prosodie**: Die richtige Betonung, Intonation und das sinnvolle Setzen von Pausen tragen zur Leseflüssigkeit bei. 5. **Wortschatz**: Ein umfangreicher Wortschatz erleichtert das schnelle Erkennen und Verstehen von Wörtern. 6. **Vorwissen und Kontextverständnis**: Wer den Inhalt oder das Thema kennt, liest flüssiger, da Zusammenhänge schneller erkannt werden. 7. **Motivation und Aufmerksamkeit**: Motivation und Konzentration beeinflussen, wie flüssig gelesen wird. Diese Faktoren wirken zusammen und sind Grundlage für ein gutes Leseverständnis.