Ein Metarahmen ist der übergeordnete Denk- oder Bezugsrahmen, in dem etwas eingeordnet und verstanden wird. Einfach gesagt: Er bestimmt, wie man auf ein Thema schaut.
Welche drei Bezugsnormen gibt es bei der Beurteilung von Schülern und wie werden sie definiert?
Antwort vomBei der Beurteilung von Schülern werden in der Pädagogik drei Bezugsnormen unterschieden: 1. **Soziale Bezugsnorm** Hier wird die Leistung eines Schülers mit der Leistung der anderen Schüler einer Vergleichsgruppe (z. B. Klasse) verglichen. Beispiel: Ein Schüler ist „besser als der Klassendurchschnitt“. **Verständnis:** Die Bewertung orientiert sich am Rangplatz innerhalb der Gruppe. 2. **Individuelle Bezugsnorm** Die Leistung eines Schülers wird mit seinen eigenen früheren Leistungen verglichen. Beispiel: Ein Schüler hat sich im Vergleich zum letzten Test verbessert. **Verständnis:** Die Bewertung misst den individuellen Lernfortschritt oder die Entwicklung. 3. **Kriteriale Bezugsnorm** Die Leistung wird an einem vorher festgelegten Kriterium oder Standard gemessen, unabhängig von anderen Schülern. Beispiel: Ein Schüler hat 80 % der Aufgaben richtig gelöst. **Verständnis:** Die Bewertung erfolgt anhand objektiver Maßstäbe oder Lernziele. **Zusammengefasst:** - Soziale Bezugsnorm = Vergleich mit anderen - Individuelle Bezugsnorm = Vergleich mit sich selbst - Kriteriale Bezugsnorm = Vergleich mit einem festgelegten Standard